Lonely Wolf

„Move outside the tangle of fear-thinking.
Live in silence.
Flow down and down
in always widening rings of being.”Rumi

Seit zwei Jahren zieht es mich immer mehr ins Allein-Sein. Das ist für mich selbst überraschend, da ich mir bis anhin kein Leben vorstellen konnte, ohne gleichzeitig auf mehreren äusseren Hochzeiten zu tanzen. Seit ich viele Aktivitäten oder Kontakte abgebrochen habe, nehme ich erstaunt wahr, wie sehr ich mich im Tun, im Reden und Denken, in den vielen alltäglichen Aktivitäten, in Beziehungen, beim Unterrichten oder selbst beim Tanzen gerne verliere. Oder besser gesagt, meinen Körper verliere. Der will einfach nur spüren. Davor hab ich immer noch Schiss, obwohl ich genau das seit 18 Jahren unterrichte. „Lonely Wolf“ weiterlesen

Holy Shit

Kürzlich ist es mir wieder mal passiert: Beim Vorbereiten meiner Musik-Playlist für einen 5 Rhythmen-Abend stürzt mir der Computer ab. Playlist weg, Arbeit umsonst: „Oh Shit!“ Keine Ahnung, wie oft mir diese Worte in meinem Leben schon über die Lippen gerutscht sind. Sicher häufiger als ein freudig-angenehmes „Oh Yeahhh!“ Oder ein „Wow, was für ein Glück!“ „Holy Shit“ weiterlesen

Dasein als 5 Rhythmen-Lehrer

Auch wenn der Winter uns in diesen Tagen mit den letzten Schneeflocken einen letzten Gruss aus seiner grossen Stille schickt, so scheint mir aus den ersten zarten Frühlingsknospen in diesem Jahr ein besonders kraftvoller und lebendiger Saft zu treiben: so unendlich wild und voller starker Möglichkeiten. Vielleicht wirkt dieses Frühlingserwachen aber auch nur deswegen so stark in mir, weil ich mich seit ein paar Monaten so richtig verliebt fühle. Dabei ist es keine Beziehung im aussen, die mich dermassen fasziniert. Nein, das Liebesglück beschert mir -so banal es klingen mag- mein eigenes Tanzen. Ich halts kaum einen Tag ohne bewusste Bewegung aus und tanze bei meinen 5 Rhythmen-Lehrer-KollegInnen oder ganz alleine in meiner Wohnung, was das Zeug hält. „Dasein als 5 Rhythmen-Lehrer“ weiterlesen